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Miss Marples Schwestern
Netzwerk zur Frauengeschichte vor Ort

Aktuelles



Jahrestagung 2011


Die Jahrestagung 2010 in Laase im Wendland ist vorbei. Sie hat viele schöne, interessante, informative Gespräche gebracht (das Protokoll kann über unsere Homepage angefordert werden).

 

2011 treffen wir uns wieder bei Miss Marples Schwestern in einer Stadt:

 

die  nächste Tagung findet vom 01.-03.Juli 2011 in Freiburg statt.

 

Nähere Informationen gibt es zu gegebener Zeit hier.

 




Frauen gegen Atomenergie


Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Frauen mehrheitlich die Nutzung von Atomenergie ablehnen. Dafür haben sie gute und richtige Gründe: technologische und gesundheitliche Risiken, ungelöste Probleme bei der Lagerung des Atommülls oder die Zerstörung und Verseuchung ganzer Landstriche durch den Uranabbau.
Wir wollen, dass diese ablehnende Haltung auch wahrgenommen wird. Unser Ziel ist es, eine Renaissance der Atomenergie zu verhindern: indem der Widerstand sichtbar gemacht wird, Frauen ihre Meinung lautstark zum Ausdruck bringen und mit kleinen oder größeren Schritten aktiv werden.

Unsere Angebote:
  • Wir unterstützen Fraueninitiativen bei der Durchführung von Aktionen gegen Atomenergie oder für erneuerbare Energien.
  • Wir organisieren Kreativworkshops mit erfahrenen Trainerinnen zur Vorbereitung von Aktionen.
  • Mit der „Aufgabe des Monats“ bieten wir die Möglichkeit in kleinen Schritten Monat für Monat dem Atomausstieg ein Stück näher zu kommen.
  • Porträts von aktiven Frauen zeigen, wo und wie Frauen bereits aktiv sind und welche Erfahrungen sie gemacht haben.
  • Argumente gegen Atomenergie, ebenso wie Tipps zum effizienten Einsatz von Energie oder zum Wechsel des Stromanbieters sollen dabei unterstützen, den ‚Atomausstieg selber zu machen’.
  • Wir bieten Trainings für ‘Promotorinnen’, die andere davon überzeugen und dabei unterstützen zu Ökostrom zu wechseln.
Frauen gegen Atomenergie


Informationen zu unseren aktuellen Aktivitäten, Angeboten und Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Homepage:www.frauengegenatom.de

Kontakt:
Frauen gegen Atom
LIFE e.V.
Dircksenstr. 47
10178 Berlin
Telefon: 030.308 798-31/35
E-Mail: info@frauengegenatom.de
www.frauengegenatom.de



Vernetzungstreffen MMS + Frauen&Geschichte Ba-Wü. + BAF

Samstag 20.November 2010: 14 Uhr



Die Dokumentation der Tagung kann weiterhin bestellt werden bei der

Frauengeschichtsgruppe im Stadtteilarchiv Ottensen e.V.

Zeißstr. 28 (Hinterhaus)

D-22765 Hamburg

Tel.: 040/390 36 66

Fax: 040/39 61 74

eMail: Stadtteilarchiv.Ottensen@t-online.de




1990 -2009
20 Jahre Miss Marples Schwestern - Ein Netzwerk zur Erforschung, Darstellung und Entwicklung von Frauengeschichte und Geschichte über Frauen, von Frauen, für Frauen.

Auf der 20. Jahrestagung unseres Netzwerkes wollen wir Frauen des Netzwerkes unsere eigene Geschichte und unsere eigenen Geschichten aufarbeiten, tradieren und weiter entwickeln.
Auf der Basis von 20 Jahren Netzwerkarbeit wollen wir unser Archiv zusammentragen, ordnen und zukunftstauglich machen.
Das heißt für alle Netzwerkfrauen, bringt bitte Eure eigenen Schätze mit und lasst uns das Archiv aufbauen.

In diesem Kontext, wie sieht es aus mit unserer eigenen Geschichte von Vermittlungsformen?

- die Wäscheleine aus Schwerin 1992
- das Logo entwickelt in Regenburg 1993
- das Geschirrtuch im Schwarzwald 1996
- das Puzzle entwickelt in Hamburg 2002
- der Fächer entwickelt in Bad Urach/ Tübingen 2004
- die Collagen entwickelt in Nürnberg 2006

Einige Probleme, die uns besonders bewegen und die uns alle interessieren sollten, sind:
Warum haben wir eigentlich spielerische Methoden der Wissensvermittlung verlassen? Haben doch gerade die unkonventionellen Methoden unser Netzwerk mit Leben erfüllt ...
Sind wir nicht alle Fachfrau“ genug, um unsere Arbeitsgruppen selber anzuleiten?!
Natürlich sollen bei speziellen Themen auch Referentinnen von „Außen“ hinzugezogen werden. So würde es sich bei der kommenden 20. Tagung empfehlen, die Betreiberin des Tagungshauses im Wendland, die Fachfrau für „Themenzentrierte Interaktion“ ist, als Referentin anzufragen.
Es darf keine Spaltung zwischen „Alten und Jungen Häsinnen“ geben.
Die Kommunikation innerhalb des Netzwerkes muss offen sein und Diskussionen müssen ergebnisoffen geführt werden können.

Jede von uns sollte ihre eigene Position in unserem Netzwerk überdenken:
Was ist meine Erwartung an das Netzwerk, bringe ich mich aktiv ein, oder konsumiere ich?

Fest steht, das Netzwerk sind wir Frauen vor Ort, nicht irgendeine, wie auch immer geartete übergeordnete Organisationsstruktur. Die einen arbeiten unbezahlt, professionell und politisch, während die anderen ihre bezahlte Arbeit mit den gleichen Attributen erleben können.

Die regionale Verteilung macht Spaß und bringt zugleich Spannung in die Tagungen. Die kulturellen Unterschiede der regionalen Arbeit und die unterschiedlichen Schwerpunkte bereichern unsere Arbeit.

Wir müssen den Ort unserer Tagungen sehr sorgfältig aussuchen:
Denn der Geist des Ortes bestimmt auch den Inhalt. Deshalb bin ich für autonome Tagungsstätten. Wir verstehen uns auch immer noch als ein Teil der autonomen Frauenbewegung.

Besinnen wir uns unserer Wurzeln, ohne das Geschaffene zu vergessen.

Bestärken wir uns gegenseitig in unseren Leistungen und Fähigkeiten, wappnen wir uns gegen die vielfältige Konkurrenz. Die MM-Schwestern haben so viele Felder auf denen sie schon etwas angebaut haben, so sollten wir als die Netzwerksschwestern auch die kreative Ernte einfahren.

Lasst uns die 20. MMS Jahrestagung in der westöstlichen Pampa begehen - begehen im wahrsten Sinne des Wortes.

Guckt vorher noch einmal in die schon erschienen Tagungsberichte, dort stehen noch die benannten und bekannten Baustellen.

Wir freuen uns über ein offenes kommunikationsfähiges und –freudiges Netzwerk. Ausschluss wollen wir nicht, weder von Personen noch von Themen.

 

Kathrin Offen-Klöckner, Constanze Jaiser, Ilona Scheidle, Iris Wachsmuth, Gabi Wohlauf



Die Dokumentation der Tagung kann weiterhin bestellt werden bei der

Frauengeschichtsgruppe im Stadtteilarchiv Ottensen e.V.

Zeißstr. 28 (Hinterhaus)

D-22765 Hamburg

Tel.: 040/390 36 66

Fax: 040/39 61 74

eMail: Stadtteilarchiv.Ottensen@t-online.de